Bundesbank diskutiert einmalige Vermögensabgabe

In ihrem Monatsbericht Januar 2014 diskutiert die Bundesbank eine einmalige Vermögensabgabe als Instrument zur Lösung nationaler Solvenzkrisen im bestehenden EWU-Rahmen.

Dort heißt es auf Seite 52 f.:

Im Kontext der aktuellen Krise fällt auf, dass das Vertrauen in die Bedienung der Staatsschulden einiger Länder gesunken ist, obwohl den hohen öffentlichen Schulden teilweise umfangreiche staatliche und private Vermögen gegenüberstehen. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt sind diese Vermögen mitunter höher als in den Hilfe gebenden Ländern. Angesichts dessen liegt es zunächst nahe, zur Verringerung der Staatsschuld Staatsvermögen im Rahmen von Privatisierungen zu mobilisieren. Darüber hinaus stellt sich aber die Frage, ob in außergewöhnlichen nationalen Notsituationen zusätzlich zu Privatisierungen und herkömmlichen Konsolidierungsmaßnahmen, die auf die langfristige Erwirtschaftung erheblicher Primärüberschüsse zielen, auch vorhandenes privates Vermögen dazu beitragen kann, eine staatliche Insolvenz abzuwenden.

US – Labor Force Partizipation Rate

Die Anzahl der Erwerbstätigen in den USA ist auf den Stand von 1978 gesunken. Hier ein interessanter Link zum Bureau of Labor Statistics.

Inform Act

Hier der Hinweis auf eine tatsächlich einmal sinnvolle Gesetzesinitiative. Sie stammt aus den USA. Sie trägt den Titel ‚Inform Act‘. Gefordert wird damit deutlich mehr Transparenz in Bezug auf die Behandlung der US-Staatsfinanzen. Die Initiative soll wachrütteln!

„The INFORM ACT requires the Congressional Budget Office (CBO), the General Accountability Office (GAO), and the Office of Management and Budget (OMB) to do fiscal gap accounting and generational accounting on an annual basis and, upon request by Congress, to use these accounting methods to evaluate major proposed changes in fiscal legislation. …“

Die Initiative hat bereits zahlreiche und sehr namhafte Unterstützer. Es lohnt sich die Website zu studieren!! Hier der Link.

HWWI-Rohstoffpreisindex sinkt weiter

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Das HWWI lässt in einer Pressemitteilung verlauten, dass der HWWI-Rohstoffpreisindex im Vergleich zum Durchschnitt des Oktobers auf US-Dollar-Basis um 2,2 % und in Euro um 1,1 % weiter leicht gesunken ist.

„Damit notiert der Index in US-Dollar in etwa auf dem Stand von vor einem Jahr, während er in Euro 4,6 % darunter liegt. Der Preisrückgang im letzten Monatsdurchschnitt betraf die Mehrzahl der Rohstoffe. Rohöl verbilligte sich im Index um 2,7 % (in Euro: -1,7 %), der Index für NE-Metalle sank um 2,6 % (in Euro: -1,7 %) und der Index für Getreide reduzierte sich am stärksten, um 4,3 % (in Euro: -3,3 %). Damit notiert der Index für Getreide, in dem Reis, Mais, Gerste und Weizen enthalten sind, um über 34 % (in Euro: -37,5 %) niedriger als noch vor einem Jahr. Der Index für Eisenerz und Stahlschrott verteuerte sich dagegen im Index um 3,8 % (in Euro: +4,9 %), genauso wie der Kohlepreis, der sich im letzten Monat um 3,4 % (in Euro: +4,6 %) erhöhte.

Ökonomen ohne Kleider

Hier der Hinweis auf einen sehr lesenswerten Beitrag von James. M. Buchanan mit dem Titel ‚Economists Have No Clothes‘. Hier das Abstract im Original:

„Why have economists had so little meaningful to say about the 2008 crises? Where and when did the ‘science’ get off the track? Can anything be done to restore respectability to Economics as a useful area of inquiry? This short essay examines these questions.“